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Die Bedeutung der einzelnen Phasen im Dualseelen-Prozess

Wenn du dich im Dualseelen-Prozess befindest, wirst du einzelne Phasen durchlaufen, die von einem wunderbaren Hochgefühl reichen können, bis zu einem sehr tiefsitzenden quälenden Schmerz. Doch welche Bedeutung haben die einzelnen Etappen dieser herausfordernden Reise und was ist deine Aufgabe dabei? Darauf möchte ich in diesem Beitrag gezielt eingehen.

Phase 1: Die Begegnung

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Dualseelen erst in einem fortgeschritteneren Alter begegnen. Und wenn du deiner Dualseele das erste Mal gegenüberstehst, hast du das Gefühl, als ob Zeit und Raum miteinander verschmelzen und du in den Augenblick des ewigen Jetzt eingetaucht bist. Instinktiv spürst du sofort diese gewaltige seelische Zusammengehörigkeit und dir ist, als ob ihr euch schon ein Leben lang kennt. Da ist absolut nichts, was zwischen euch steht und so etwas wie Trennung existiert nicht. Es gibt Dualseelen, die dann relativ schnell in einer Beziehung laden, aber das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Alles ist in dieser Phase wunderschön. Du hast endlich das Gefühl, am Ziel angekommen zu sein und den Partner an deiner Seite oder unmittelbar vor dir zu haben, den du dir schon immer gewünscht hast.

Doch welche Bedeutung hat die Begegnung mit deiner Dualseele? In dieser Phase darfst du erfahren und erleben, wie es sich anfühlt, im Einheitsbewusstsein angekommen zu sein. Ja das Universum zeigt dir gewissermaßen den Zielzustand des Dualseelen-Prozesses auf, indem ihr im außen zusammengeführt worden seid. Das ist das Paradies, dass du schon immer wolltest und aus dem du nie mehr herausfallen willst. Und natürlich darfst du und sollst du auch diesen himmlischen Zustand voll auskosten und jeden einzelnen Moment davon genießen. Bildlich gesprochen bist du auf dem Gipfel des Berges angelangt und genießt die herrliche Aussicht.

Phase 2: Der Absturz

Wenn deine Seele gewollt hätte, dass du im Paradies auf Erden verweilst, wäre dein Dualseelen-Prozess an dieser Stelle schon beendet. Aber das ist nicht Sinn und Zweck dieser einzigartigen Reise. Es geht darum, dass du zurück in die Einheit gelangst, also dass du deinen wahren inneren Kern, dein göttliches Selbst in dir wiederentdeckst. Also was muss passieren? Du musst aus dem Paradies herausfallen und das tust du meist ganz abrupt und du hast das Gefühl, in der Hölle gelandet zu sein. Es ist oft so, dass sich der göttlich männliche Seelenanteil von dir komplett zurückzieht und das muss er in dieser Phase auch, damit er dir dein Trennungsbewusstsein in voller Größe vor Augen führt. Das Universum kann also gar nicht anders, als beide Dualseelen in diesem Stadium wieder zu trennen. Damit bist du wieder ins Tal abgestürzt und du verstehst die Welt nicht mehr.  

Also was wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach tun? Vermutlich wirst du versuchen, nach altbekannter Methode deinen Partner wieder in dein Leben zurückzuziehen. Ja vielleicht telefonierst du ihm nach oder du bombardierst ihn mit WhatsApp-Nachrichten und was passiert? Rein gar nichts. Er ignoriert dich schlichtweg und schließlich bist du so frustriert, dass du deiner Dualseele die Schuld für die ganze Misere gibst.

Wenn du aus deinem Kellerloch schnell wieder herauskommen willst, dann solltest du erkennen, dass es einzig und allein um dich geht und dass du bei dir schauen darfst, welche ungelösten Themen, Blockaden und negativen Glaubenssätze noch in dir sitzen, die du in die Heilung bringen darfst. Je schneller du das erkennst und deine Baustellen bearbeitest, desto eher kommst du aus der gefühlten Hölle wieder heraus.

Phase 3: Der Herzmensch begreift, dass er an sich arbeiten muss

Nachdem du dich mehr oder minder lange im Kreis gedreht hast und du schließlich begreifst, dass deine Dualseele nicht zu dir zurückkommt, beginnst du an dir zu arbeiten und deinen inneren Tempel von Altlasten zu befreien. Die Bedeutung dieser Etappe im Dualseelen-Prozess ist gleichzusetzen mit dem Aufstieg aus deinem Tal zurück auf den Gipfel des Berges und damit zurück ins Einheitsbewusstsein. Ja es ist oft so, dass der Herzmensch dem Dualseelen-Weg vorangeht und dazu hat sie einen Weggefährten nämlich ihre Dualseele, der ihr beim Aufstieg hilft. In dieser Phase erscheint der Kopfmensch auch immer wieder auf der Bildfläche, denn er hat die Aufgabe, seinem Herzmenschen ihre noch ungelösten Themen zu spiegeln. Und das tut er immer wieder, indem er beim Herzmenschen unangenehme, aufwühlende Emotionen und Gefühle in ihr auslöst und sie damit permanent auf sich selbst zurückwirfst. Während der Kopfmensch in dieser Phase also eher unterstützend fungiert, ist es die Aufgabe des Herzmenschen vehement und kontinuierlich ihre negativen Glaubenssätze, Limitierungen, Konzepte und Blockaden schrittweise zu erkennen und zu transformieren. Der Kopfmensch geht dazu ein Stück des Weges auf den Gipfel mit seinem Herzmenschen gemeinsam, aber er lässt sie auch immer wieder allein weitergehen, damit sie endlich zu ihrem göttlichen Kern vordringen kann und ihr wahres Selbst in sich entdecken kann. Auf dieser Reise wird der Herzmensch immer leichter und lichter und durch die Reinigung ihres inneren Tempels hat sie schließlich irgendwann ihr Selbst weitestgehend freigelegt, wodurch ihre Bestimmung endlich durchscheinen kann und sich ihr offenbart. Damit steht sie wieder auf dem Gipfel des Berges und hat Selbstverwirklichung erlangt. Sie genießt das atemberaubende Panorama, aber eben noch allein. Das bezeichne ich als den Durchbruch im Dualseelen-Prozess.

 Phase 4: Der Kopfmensch räumt bei sich auf

Durch die Befreiung des Herzmenschen und ihre erlangte Selbstverwirklichung kann und muss der Kopfmensch nun auch seinen Beitrag zum Dualseelen-Prozess beitragen. Da der Kopfmensch bereits einen Teil des Anstiegs zum Gipfel mit seinem Herzmenschen gegangen ist, steht er also nicht mehr unten im Tal, aber er trägt in seinem Gepäck noch seine Altlasten mit sich herum, die er nun ablegen darf. Und das tut er auch, indem er sukzessive seine Limitierungen von sich selbst, seine negativen Glaubenssätze und inneren Blockaden über Bord wirft und seinerseits immer leichter und lichtvoller wird. Nun kann ihm sein Herzmensch als Spiegel dienen. Wir dürfen nicht vergessen, dass sowohl der Herz- als auch der Kopfmensch gleiche oder zumindest sehr ähnlich gelagerte negative Glaubenssätze, Konzepte und Limitierungen in sich tragen, sonst wären sie ja gar nicht in der Lage, sich gegenseitig den Spiegel vorzuhalten.

Die Aufgabe des Herzmenschen in diesem Stadium ist es, ganz viel Geduld aufzubringen und ihren Kopfmenschen nicht zu drängen. Der Kopfmensch geht in seinem eigenen Tempo zum Gipfel und wirft immer nur so viel Ballast ab wie er eben gerade kann. Der Herzmensch kann ihn dabei gern unterstützen, wenn er das wünscht, aber sie muss aufpassen, in kein Helfersyndrom zu verfallen. Genauso wie der Herzmensch durch den tiefsten Schmerz gegangen ist, muss das nun auch der Kopfmensch tun, bei dem es ja vielmehr darum geht, aus seinem Verstand in sein Herz und damit wieder ins Fühlen zu kommen. Irgendwann hat auch der Kopfmensch seinen Rucksack so weit erleichtert, dass auch er den Zugang zu seinem wahren Selbst freigelegt hat und sich nun auch ihm seine Bestimmung offenbart. Dann hat auch er Selbstverwirklichung erlangt und steht ebenfalls auf dem Gipfel des Berges.

Phase 5: Die Wiedervereinigung

Durch die zurückerlangte Selbstverwirklichung beider Dualseelen sind sie jeder für sich wieder im Einheitsbewusstsein angelangt und genießen beide gemeinsam das himmlische und wohlige Gefühl, dass ihnen schon vor ihrer Begegnung so vertraut war. Damit ist es absolut einleuchtend, dass in dieser Phase das innere Einheitsbewusstsein beider Seelenanteile auch im außen gespiegelt werden muss und das veranlasst das Universum dazu, beide Dualseelen wieder zusammenzuführen, also bildlich gesprochen auf dem Berg zu vereinen.

Phase 6: Die gemeinsame Entscheidung

Was geschieht nun? Jetzt steht ihr beide auf dem Berg und überlegt gemeinsam, wie es mit euch weitergeht. Und egal wie die Entscheidung ausfällt, sie wird absolut stimmig und richtig für beide Seiten sein. Es kann in eine gelebte Partnerschaft gehen, muss es aber nicht. Vermutlich kannst du dir das überhaupt nicht vorstellen, gerade wenn du dich noch am Anfang deines Prozesses befindest. Aber spätestens wenn du deine Befreiung und Selbstverwirklichung erlangt hast, bist du im vollkommenen Frieden mit dir und deine Welt gerät nicht mehr aus den Fugen, auch wenn ihr kein Paar werdet. Also in diesem Stadium sind alle Konstellationen denkbar und stimmig und richtig für beide Dualseelen. Es kommt darauf an, was euere Seele für euch bestimmt hat und auch das werdet ihr erspüren und erfahren. Also genieße diese wunderschöne Reise in der Zwischenzeit und die besonderen Erfahrungen, die du mit und durch deine Dualseele machen darfst.

Unterstützung bei Deinem Aufstieg

Strauchelst du immer noch damit, auf den Gipfel des Berges zu kommen und zu deinem wahren Selbst vorzudringen? Dann habe ich einen kostenfreien Online-Workshop speziell für Dualseelen wie dich zusammengestellt. Dort bekommst du von mir die 4 Schüssel, die du brauchst, um die höchste Version von dir und deine Berufung in dir zu entdecken und in die Welt zu tragen.

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Ich freue mich auf dich.

Herzlichst,

Kerstin